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Cala San Vincente ist ein abgelegener und sehr ruhiger Ort an der felsigen Nordküste Mallorcas. Der kleine Villen- und Badeort liegt in der Nähe der Halbinsel Formentor und hat zwei Buchten. Von hier hast du einen fantastischem Blick auf die steile Bergwand Cavall Bernat.

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Doch es lohnt sich vielmehr am Abend her zu fahren, denn bei gutem Wetter verfärbt sich in der Abendsonne dieses kolossale Massiv in allen Schattierungen von Rosa bis Violett. Dieses Naturschauspiel kann ich dir nun nicht bringen, denn wir sind Vormittags hier und die Erinnerung an ein Abendrot an der Wand der Cavall liegt ein paar Jahre zurück. Nach der stürmischen Nacht ist zu dem alles aufgewühlt und kaum wieder zu erkennen. So liegt alles noch im Schatten und es sieht hier wild aus. Das Meer hat eine geballte Macht und es ist spannend zuzusehen, wie sich  im Verlauf der nächsten 2 oder 3 Stunden der Sturm verzieht.

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Ich mag das Meer, ich mag die tobenden Wellen, die sich an den Bergen brechen. Ich mag die salzige Luft und die Gischt. Kein Wunder das ich zig Bilder eingefangen habe und dabei nicht bemerkte, dass mein Objektiv immer salziger wurde, die Fotos immer fleckiger. Außerdem ist es schwer, die Stimmung wirklich einzufangen. So ein “Brecher” sieht auf Fotos so harmlos aus.

Das Rauschen, das Toben, die Gischt, das Salz, die Sonne und der Wind machen uns müde, aber glücklich. Uns hat es Spaß gemacht, aber wohl auch nur, weil die Sonne immer mehr die Wolken verdrängte und das Meer dann doch harmloser wurde.

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Maspalomas

Die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria – sechs Kilometer lang und ein bis zwei Kilometern breit – mit einem schon 1889 erbauten Leuchtturm.

Maspalomas bedeutet “die Tauben”.

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Der Oktober auf Mallorca ist der regenreichste Monat. In den letzten drei Tagen waren wir jedoch mit 22 bis 26 Grad reich beschenkt.  An jenem Mittwoch sah es nun so aus, als wenn sich was zusammenbrauen würde. Aber noch lagen die Wolken ganz fest im Norden.

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Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Sonne in Richtung Artà. Das Landstädtchen liegt im äußersten Nordosten der Insel, von der Wahlfahrtskirche Sant Salvador gekrönt.

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Die Stadt ist umgeben von einigen Bergen. Acht sollen es sein. Der Höchste ist 560 m, der Niedrigste 250 m. Es sind die höchsten Berge im Osten und ein wenig bekomme ich Fernweh nach dem  gewaltigen Bergmassiv der 90 km langen Serra de Tramuntana im Westen – immer noch meine Lieblingshimmelsrichtung auf der Insel.

Hoch oben auf San Salvador von Artà genießt man einen wunderbaren Rundblick. Am Fusse des Stadthügels befindet sich eine weitere Pfarrkirche und viele Zypressen und Mandelbäume setzen grüne Tupfen in das von der Sonne warm angestrahlte Ocker der Mauern.

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Wir fahren weiter Richtung Küste, vorbei an den kleinen Urlaubsort Costa del Canyamel, das von bewaldeten Hügeln umgeben ist und mitten durch den Ort fließt der Torrente del Canyamel. Dieser Urlaubsort ist bei den Schweizern und Österreichern beliebt und hat sich auch erst in den letzten Jahren entwickelt. Was auch wahr zu nehmen ist: klein und fein ist das Örtchen von oben anzusehen. Kein Wunder also, dass ich Costa del Canyamel vorher nicht kannte ;-)

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Unsere Straße führt direkt zu Coves d’Artà, den Tropfsteinhöhlen von Artà. Die Treppe zu den Höhlen liegt 50 m über dem Meeresspiegel und bietet einen hervorragenden Blick über die Bucht.  Es ist nachzulesen, dass diese Treppe anlässlich eines Besuches für die spanischen Königin Isabell die Zweite erbaut wurde. Wir genießen die pralle Sonne, während die Besucher in der Warteschlange die Höhlen  unterhalb der Treppe besteigen. Die Treppe selber dient heute dem Ausgang. Was die Besucher des damaligen Tages noch nicht wissen: dieser hervorragende Blick bleibt ihnen verwert, denn ehe wir uns versehen, hat uns das Unwetter  und der peitschende Regen eingeholt.

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Von nun an peitscht der Sturm 24 Stunden über die Insel und der Herbst kommt mit aller Macht. Es bleibt aber weiterhin warm mit 20 Grad und so entscheidet man sich, 1 1/2 Stunden ungeschützt am Strand  zu marschieren und dem Wetter zu strotzen …

… ich allerdings ging lieber ein Buch lesen!

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Von der Bucht Cala Mesquida habe ich in alle den Jahren meines Mallorca Besuches noch gar nichts erfahren. Vor einiger Zeit machte mich ein Freund auf diese Bucht aufmerksam und alles was ich seit dem hörte und sah, war vielversprechend. Und es stimmt … eine traumhafte Bucht.

Sie liegt 10 km östlich von Rajada entfernt, gehört zur Gemeinde Capdepera und liegt am Naturschutzgebiet Parque de Levante. Du findest dort einen flachen Strand mit angrenzender Dünenlandschaft. Als wenn sich Mallorca mit Bornholm/Duodde vereint hätte.

Schaust du entlang der Küstenlandschaft Richtung Süden, siehst du den Felspalt von Cap des Freus. Oberhalb des Caps befindet sich der alte Wachturm Son Jaumell (271 m). Die Wegstrecke dort hoch ist sehr schön, von dort kann man bis zum Cap Formentor schauen. Ganz bis zum Wachturm allerdings bin ich nicht gegangen, vielleicht die halbe Strecke.

Im Sommer muss es hier sehr voll sein, zumal sich oberhalb der Bucht das Vanity Hotel Viva Cala Mesquida befindet – 280 Wohneinheiten in 10 Gebäuden.

Wir waren an zwei Tagen dort und die Bucht hat sich uns sehr unterschiedlich präsentiert. Am ersten Tag hatten wir 26 Grad und sehr gutes Wetter. Das Wasser war seicht, so was von kristallklar und hatte ein helles Türkis. Keine Steine, kein Schlick, pures Badevergnügen. Der Strand leicht grobkörnig. Nicht rund, sondern flach klebten die kleinen Sandkörnchen an den Füssen. Eine hohe und schräge Sandbank war an den Strand gespült, optimaler Liegeplatz Richtung Sonne.

Der zweite Tag war bedeckt, trotzdem noch 20 Grad. Zwei Tage zu vor hatten wir einen heftigen Regen und über 24 Stunden stürmte es. Die Cala Mesquida war verändert. Die Sandbank wurde vom Meer geraubt und smaragdgrün präsentierte sich heute das Wasser. Und immer noch schön anzusehen. Zusammen mit den Surfern teilten wir uns nun das nicht ganz ungefährliche Badevergnügen.

Wenn du in der Nähe bist, fahre hin und schau dir Cala Mesquida an – unbedingt. Nimm dir Zeit mit für ein Sonnenbad, eine Badevergnügen und eine Wanderung. Und wenn du immer noch nicht überzeugt bist,

dann lass Bilder sprechen

bei Mallorca entdecken.

Das Licht von Mallorca ist getränkt von reinster Poesie. Es erinnert mich an das Licht des Orients, wo man Dinge wie durch einen Schleier betrachtet ….” Joan Miró

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Ist es nun die eine Cala Rajada oder besteht Rajada aus einer ganzen Reihe felsengesäumter Calas?

Nun … die Badia Rajada gibt es so nicht, sie wird jedoch von mir zur Badia nominiert. Besteht die Rochenbucht doch aus der breiten und feinsandigen Cala Agulla, der kleinen Cala Son Moll, der winzigen und hübschen Cala Gat, der sportiven Cala de Sa Font bis hin zur 10 km entfernten und traumhaften Cala Mesquida … und dann habe ich noch nicht mal alle hier aufgezählt.

Blick vom Faro des Capdepera nach Rajada

Blick vom Faro de Capdepera nach Rajada

Unsere erste Anlaufstrecke für diesen Tag ist die Son Moll mit einem Sonnen-Stop inkl. Cala-Spaziergang. In der Son Moll werden zur Zeit baufällige Häuser abgerissen und ich hoffe sehr, Rajada behält weiterhin seine recht natürliche Atmosphäre. Nach der Ziesta von Bob dem Baumeister, denn er und seine Mannschaften hämmern weiter, verlassen wir die Son Moll mit herrlicher Tapas im Bauch …

Rückweg nach Son Moll mit Blick auf Rajada

… und fahren zur Cala Agulla. Agulla ist wenig, jedenfalls nicht an der nordöstlichen Seite, bebaut. So fahren wir durch einen sehr idyllischen Kiefernwald und stoßen auf einen Parkplatz, wo man gleich 18 Euro Parkgebühr für den ganzen Tag kassieren möchte. Ist im Preis inbegriffen: Liege, Schirmchen, Eis und der nette Mann, der den Rücken eincremt?

Ziemlich teure FussSpuren, die man hinterlässt. Wir haben Glück, ab 15 Uhr will man dort in der Nachsaison nicht mehr arbeiten, das Wächterhäuschen wird gerade geschlossen, wir parken umsonst, also gibt es leider auch kein Eis.

Der Sand ist fein und die Bucht mit ihrem natürlichen Hinterland verspricht viel. Ein ausgedehnter Spaziergang wäre dort sehr schön, zumal das Ende der Bucht aus einer schmalen Landzunge besteht und es dahinter zur Cala Moltó geht, was mir aber eben erst Google Earth verraten hat. Nun … merken und wieder kommen.

Am Tag danach wollte ich gerne zurück in das Kiefernwäldchen, nicht um jedoch zuvor unseren Spätvormittags-Kaffee direkt in Rajada zu trinken. Hier waren wir davon überzeugt, dass der Hafen idyllisch geblieben ist und auch die Promenade mit ihren Cafés direkt am Meer lädt uns ein.

Kennst du es auch, einfach kein Ziel zu haben und sich nur zu fragen “… was wäre, wenn wir diese Straße hier weiterfahren?” Antwort: … dann kommt man nach Cap de Capedera. Hier genießen wir 31 Grad auf dem Berg und natürlich mallorquinische Aussicht.

Für das Kieferwäldchen haben wir nun keine Zeit, denn wir möchten direkt ins Wasser der Cala Mesquida und dort kann ich nur mit den Worten Joan Miró staunen:

“Das Licht von Mallorca ist getränkt von reinster Poesie. Es erinnert mich an das Licht des Orients, wo man Dinge wie durch einen Schleier betrachtet ….”

Jedesmal komme ich mit der Erkenntnis nach Hause, dass es noch eine Menge auf Mallorca zu entdecken gibt. Diesmal haben wir in Can Picafort gebucht.

Um rechts und dann links herum den Nordosten zu erkunden, ist es schon optimal, mittig der Badia d’Alcúdia zu wohnen. Andererseits kann ich dem Ort Can Picafort so gar nichts abgewinnen, mag ich es doch lieber idyllisch, individuell und gehe gerne den Betten-Hochburgen aus dem Weg.

Es muss im Hochsommer grausam sein, für uns erträglich in der Nachsaison, auch wenn sich alles für den Winterschlaf rüstet. Man wollte uns nicht mehr im gebuchten Hotel haben. (”Wir schließen in zwei Tagen, sie aber bleiben ja sieben Tage. Das geht gar nicht, wir haben da noch ein Auffanglager zwei Straßen weiter.”) Aber dort langweilten sich ebenfalls alle Mitarbeiter dem Ende zu. Eine Woche später verließen auch wir als fast Allerletzte das von uns nicht gewollte Hotel .

Nun … ein Foto von Can Picafort habe ich somit auch nicht im Gepäck. Dieses Bild ist am Ende der Badia bei Port d’ Alcúdia entstanden und von hier aus zeige ich dir die Halbinsel La Victoria.

Im Nordosten ragen “2 Finger” Mallorcas in das Meer hinein. Die Halbinsel Formentor und die Halbinsel La Victoria (auch “Cap des Pinar” genannt). Letztere ist weniger berühmt, aber genauso schön wie Formentor. Bevor wir die Strecke nach Mal Pas einschlagen, bleiben wir für den ersten Teil des Tages auf der rechten Seite der Halbinsel – in dem Ort Alcanada.

Alcanada ist ein ruhiger Ort mit vielen kleinen Fincas und einem kleinen hauseigenem Strand des Hotels “President”, der mit Sicherheit im Sommer überlaufen ist. Etwas ruhiger soll es da am Platja de Alcanada zugehen, einem zwei km langen Naturstrand mit Blick auf die “Isla de Alcanada”.

Zurück zum Kreisverkehr. Welchen von den zig Kreisen? Nur eine der wenigen bei Alcúdia … von dort windet sich eine Straße auf die andere Seite der Halbinsel La Victoria nach Es Mal Pas mit Blick auf die Bucht von Pollença und das Cap Formentor.

Den Ort Mal Pas selber suchen wir nicht auf, sondern erreichen sechs Kilometer weiter die Ermita de la Victoria und von da aus geht es zum Gipfel des Berges, ein … psst … komm’ mal näher … Geheiiimtipp … ein wohl sehr lohnenswerter Blick de la Panorama, oder sollte ich lieber “una gran vista panorámica” sagen? Doch es wird dunkel und wir schaffen den Weg heute nicht mehr.

So genießen wir noch ein wenig die Atmosphäre in der Abendsonne bei 22 Grad.

Blick auf Cap de Formentor

Im Oktober ein Schauer nach dem anderen -

sie musste gerettet werden und hat gleich für ein Shooting stillgehalten.

Die letzten Rosen für diesen Sommer.


… und ich darf mich dann mit den Kleinen im nächsten Sommer plagen.