Auf Sardinien auf der Lauer. Konsequenz: Sonnenbrand auf dem Rücken.

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Im Nordosten ragen “2 Finger” Mallorcas in das Meer hinein. Die Halbinsel Formentor und die Halbinsel La Victoria. Cap de Formentor ist natürlich eine Touristenattraktion schlechthin. Es ist sehr ratsam, nicht in der Mittagszeit hinzufahren, wenn alle Schaulustigen es auch tun. Solche Aussichten genieße ich gerne fast alleine, was bei Cap de Formentor schwer, aber nicht unmöglich ist. Sie ist eben eine eindrucksvolle Steilküste mit ihrem höchsten Punkt von 384 m über N.N..

Am Mirador del la Nao hat man diesen fantastischen Blick auf die Felsenküste und auch entlang der Landzunge gibt es immer wieder traumhafte Aussichten, bis hoch zum östlichsten Punkt beim Leuchtturm. Nicht zum ersten Mal fahren wir hier lang, sparen uns diesmal das äußerste Ende und auch den weit bekannten Strand Cala Pi. Es ist schon so, dass es sich an dem schönen Badestrand entlang eines Kiefernwäldchens lohnt eine Pause einzulegen, aber wie gesagt: wir meiden die Masse.

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Unser Ziel: Cala Murta. Eine versteckte, aber gut ausgeschilderte Bucht auf der rechten Seite der Landzunge, kurz vor dem Kap und ungefähr auf der Höhe der  links liegenden Bucht Cala Figuera. Das Auto muss man stehen lassen und gut 30 Minuten zur Bucht herunter gehen. Einen feinen Sandstrand findet man dort nicht, man genießt aber die Ruhe. Selbst im Hochsommer trifft man dort nicht viele Menschen und wenn, dann ausgerechnet jene, die hier in Deutschland nur unweit meiner Heimatstadt wohnen. Manchmal ist die Welt klein.

Weg zur Cala Murta

Cala Murta


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Cala San Vincente ist ein abgelegener und sehr ruhiger Ort an der felsigen Nordküste Mallorcas. Der kleine Villen- und Badeort liegt in der Nähe der Halbinsel Formentor und hat zwei Buchten. Von hier hast du einen fantastischem Blick auf die steile Bergwand Cavall Bernat.

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Doch es lohnt sich vielmehr am Abend her zu fahren, denn bei gutem Wetter verfärbt sich in der Abendsonne dieses kolossale Massiv in allen Schattierungen von Rosa bis Violett. Dieses Naturschauspiel kann ich dir nun nicht bringen, denn wir sind Vormittags hier und die Erinnerung an ein Abendrot an der Wand der Cavall liegt ein paar Jahre zurück. Nach der stürmischen Nacht ist zu dem alles aufgewühlt und kaum wieder zu erkennen. So liegt alles noch im Schatten und es sieht hier wild aus. Das Meer hat eine geballte Macht und es ist spannend zuzusehen, wie sich  im Verlauf der nächsten 2 oder 3 Stunden der Sturm verzieht.

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Ich mag das Meer, ich mag die tobenden Wellen, die sich an den Bergen brechen. Ich mag die salzige Luft und die Gischt. Kein Wunder das ich zig Bilder eingefangen habe und dabei nicht bemerkte, dass mein Objektiv immer salziger wurde, die Fotos immer fleckiger. Außerdem ist es schwer, die Stimmung wirklich einzufangen. So ein „Brecher“ sieht auf Fotos so harmlos aus.

Das Rauschen, das Toben, die Gischt, das Salz, die Sonne und der Wind machen uns müde, aber glücklich. Uns hat es Spaß gemacht, aber wohl auch nur, weil die Sonne immer mehr die Wolken verdrängte und das Meer dann doch harmloser wurde.

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Die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria – sechs Kilometer lang und ein bis zwei Kilometern breit – mit einem schon 1889 erbauten Leuchtturm.

Maspalomas bedeutet „die Tauben“.

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Der Oktober auf Mallorca ist der regenreichste Monat. In den letzten drei Tagen waren wir jedoch mit 22 bis 26 Grad reich beschenkt.  An jenem Mittwoch sah es nun so aus, als wenn sich was zusammenbrauen würde. Aber noch lagen die Wolken ganz fest im Norden.

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Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Sonne in Richtung Artà. Das Landstädtchen liegt im äußersten Nordosten der Insel, von der Wahlfahrtskirche Sant Salvador gekrönt.

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Die Stadt ist umgeben von einigen Bergen. Acht sollen es sein. Der Höchste ist 560 m, der Niedrigste 250 m. Es sind die höchsten Berge im Osten und ein wenig bekomme ich Fernweh nach dem  gewaltigen Bergmassiv der 90 km langen Serra de Tramuntana im Westen – immer noch meine Lieblingshimmelsrichtung auf der Insel.

Hoch oben auf San Salvador von Artà genießt man einen wunderbaren Rundblick. Am Fusse des Stadthügels befindet sich eine weitere Pfarrkirche und viele Zypressen und Mandelbäume setzen grüne Tupfen in das von der Sonne warm angestrahlte Ocker der Mauern.

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Wir fahren weiter Richtung Küste, vorbei an den kleinen Urlaubsort Costa del Canyamel, das von bewaldeten Hügeln umgeben ist und mitten durch den Ort fließt der Torrente del Canyamel. Dieser Urlaubsort ist bei den Schweizern und Österreichern beliebt und hat sich auch erst in den letzten Jahren entwickelt. Was auch wahr zu nehmen ist: klein und fein ist das Örtchen von oben anzusehen. Kein Wunder also, dass ich Costa del Canyamel vorher nicht kannte ;-)

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Unsere Straße führt direkt zu Coves d’Artà, den Tropfsteinhöhlen von Artà. Die Treppe zu den Höhlen liegt 50 m über dem Meeresspiegel und bietet einen hervorragenden Blick über die Bucht.  Es ist nachzulesen, dass diese Treppe anlässlich eines Besuches für die spanischen Königin Isabell die Zweite erbaut wurde. Wir genießen die pralle Sonne, während die Besucher in der Warteschlange die Höhlen  unterhalb der Treppe besteigen. Die Treppe selber dient heute dem Ausgang. Was die Besucher des damaligen Tages noch nicht wissen: dieser hervorragende Blick bleibt ihnen verwert, denn ehe wir uns versehen, hat uns das Unwetter  und der peitschende Regen eingeholt.

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Von nun an peitscht der Sturm 24 Stunden über die Insel und der Herbst kommt mit aller Macht. Es bleibt aber weiterhin warm mit 20 Grad und so entscheidet man sich, 1 1/2 Stunden ungeschützt am Strand  zu marschieren und dem Wetter zu strotzen …

… ich allerdings ging lieber ein Buch lesen!

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Von der Bucht Cala Mesquida habe ich in alle den Jahren meines Mallorca Besuches noch gar nichts erfahren. Vor einiger Zeit machte mich ein Freund auf diese Bucht aufmerksam und alles was ich seit dem hörte und sah, war vielversprechend. Und es stimmt … eine traumhafte Bucht.

Sie liegt 10 km östlich von Rajada entfernt, gehört zur Gemeinde Capdepera und liegt am Naturschutzgebiet Parque de Levante. Du findest dort einen flachen Strand mit angrenzender Dünenlandschaft. Als wenn sich Mallorca mit Bornholm/Duodde vereint hätte.

Schaust du entlang der Küstenlandschaft Richtung Süden, siehst du den Felspalt von Cap des Freus. Oberhalb des Caps befindet sich der alte Wachturm Son Jaumell (271 m). Die Wegstrecke dort hoch ist sehr schön, von dort kann man bis zum Cap Formentor schauen. Ganz bis zum Wachturm allerdings bin ich nicht gegangen, vielleicht die halbe Strecke.

Im Sommer muss es hier sehr voll sein, zumal sich oberhalb der Bucht das Vanity Hotel Viva Cala Mesquida befindet – 280 Wohneinheiten in 10 Gebäuden.

Wir waren an zwei Tagen dort und die Bucht hat sich uns sehr unterschiedlich präsentiert. Am ersten Tag hatten wir 26 Grad und sehr gutes Wetter. Das Wasser war seicht, so was von kristallklar und hatte ein helles Türkis. Keine Steine, kein Schlick, pures Badevergnügen. Der Strand leicht grobkörnig. Nicht rund, sondern flach klebten die kleinen Sandkörnchen an den Füssen. Eine hohe und schräge Sandbank war an den Strand gespült, optimaler Liegeplatz Richtung Sonne.

Der zweite Tag war bedeckt, trotzdem noch 20 Grad. Zwei Tage zu vor hatten wir einen heftigen Regen und über 24 Stunden stürmte es. Die Cala Mesquida war verändert. Die Sandbank wurde vom Meer geraubt und smaragdgrün präsentierte sich heute das Wasser. Und immer noch schön anzusehen. Zusammen mit den Surfern teilten wir uns nun das nicht ganz ungefährliche Badevergnügen.

Wenn du in der Nähe bist, fahre hin und schau dir Cala Mesquida an – unbedingt. Nimm dir Zeit mit für ein Sonnenbad, eine Badevergnügen und eine Wanderung. Und wenn du immer noch nicht überzeugt bist,

dann lass Bilder sprechen

bei moodway/Mallorca.

Das Licht von Mallorca ist getränkt von reinster Poesie. Es erinnert mich an das Licht des Orients, wo man Dinge wie durch einen Schleier betrachtet ….” Joan Miró

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