Jedesmal komme ich mit der Erkenntnis nach Hause, dass es noch eine Menge auf Mallorca zu entdecken gibt. Diesmal haben wir in Can Picafort gebucht.

Um rechts und dann links herum den Nordosten zu erkunden, ist es schon optimal, mittig der Badia d’Alcúdia zu wohnen. Andererseits kann ich dem Ort Can Picafort so gar nichts abgewinnen, mag ich es doch lieber idyllisch, individuell und gehe gerne den Betten-Hochburgen aus dem Weg.

Es muss im Hochsommer grausam sein, für uns erträglich in der Nachsaison, auch wenn sich alles für den Winterschlaf rüstet. Man wollte uns nicht mehr im gebuchten Hotel haben. („Wir schließen in zwei Tagen, sie aber bleiben ja sieben Tage. Das geht gar nicht, wir haben da noch ein Auffanglager zwei Straßen weiter.“) Aber dort langweilten sich ebenfalls alle Mitarbeiter dem Ende zu. Eine Woche später verließen auch wir als fast Allerletzte das von uns nicht gewollte Hotel .

Nun … ein Foto von Can Picafort habe ich somit auch nicht im Gepäck. Dieses Bild ist am Ende der Badia bei Port d’ Alcúdia entstanden und von hier aus zeige ich dir die Halbinsel La Victoria.

Im Nordosten ragen „2 Finger“ Mallorcas in das Meer hinein. Die Halbinsel Formentor und die Halbinsel La Victoria (auch „Cap des Pinar“ genannt). Letztere ist weniger berühmt, aber genauso schön wie Formentor. Bevor wir die Strecke nach Mal Pas einschlagen, bleiben wir für den ersten Teil des Tages auf der rechten Seite der Halbinsel – in dem Ort Alcanada.

Alcanada ist ein ruhiger Ort mit vielen kleinen Fincas und einem kleinen hauseigenem Strand des Hotels „President“, der mit Sicherheit im Sommer überlaufen ist. Etwas ruhiger soll es da am Platja de Alcanada zugehen, einem zwei km langen Naturstrand mit Blick auf die „Isla de Alcanada“.

Zurück zum Kreisverkehr. Welchen von den zig Kreisen? Nur eine der wenigen bei Alcúdia … von dort windet sich eine Straße auf die andere Seite der Halbinsel La Victoria nach Es Mal Pas mit Blick auf die Bucht von Pollença und das Cap Formentor.

Den Ort Mal Pas selber suchen wir nicht auf, sondern erreichen sechs Kilometer weiter die Ermita de la Victoria und von da aus geht es zum Gipfel des Berges, ein … psst … komm’ mal näher … Geheiiimtipp … ein wohl sehr lohnenswerter Blick de la Panorama, oder sollte ich lieber „una gran vista panorámica“ sagen? Doch es wird dunkel und wir schaffen den Weg heute nicht mehr.

So genießen wir noch ein wenig die Atmosphäre in der Abendsonne bei 22 Grad.

Blick auf Cap de Formentor

8 Kommentare

  1. Das sind wirklich sehr schöne Urlaubsbilder, in die man richtig eintauchen kann. Ich finde die Motive sehr schön fotografiert – „knipsen“ ist einfach – aber das Foto zu sehen und zu realisieren ist schon eine ganz andere Qualität. Ich sehe mir solche Fotos sehr gerne an und bekomme Lust, mal ein Jahr „nicht nur“ in den Rheingau zu fahren.

  2. Sehr sehr schön! Ich freue mich schon auf meine Einkehrwoche Ende Februar, wenn die Bäume blühen und mein Fotoapparat glüht…;-)

  3. Hi Sabina,

    schöne Bilder! Aber das hatte ich dir ja schon gesagt. :-)

    Nr. 1 aus der ersten Reihe ist dir (für meinen Geschmack) am besten gelungen.

    Jörn

  4. Oooooh wie schööööön!!! Da will ich auch hin. Am liebsten jetzt gleich…
    Ach nee! Da sind ja jetzt alle weg und keiner will mich mehr haben. Trotzdem Bina es ist Zeit für ein zweites Standbein, finde ich. So schöne fotos sieht man nicht alle Tage!
    Liebe Grüße
    Angie

  5. Hi Sabina!

    Die Bilder machen Lust auf mehr …, wunderschön. Hab echt nicht gewusst, wie schön Malle wirklich ist! ;-)
    Schade, dass die in dieser Jahreszeit keine Gäste nötig haben. Wäre schön, da jetzt Urlaub zu machen … träum …

    Lieber Gruß
    Gerti

  6. wooow – wiklich toll, Sabina!
    kein Wunder, dass es Lob hagelt bei soooo schönen Fotos ;-)

    Gruß + Segen

  7. Hi Sabina,
    du hat wirklich ein Auge für schöne Motive.
    Das wäre jetzt auch der richtige Ort für mich…Erholung pur.
    Liebe Grüße
    Gabi

  8. Wirklich tolle Bilder!!! Das Meer ist schon herrlich.


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