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Der Oktober auf Mallorca ist der regenreichste Monat. In den letzten drei Tagen waren wir jedoch mit 22 bis 26 Grad reich beschenkt. An jenem Mittwoch sah es nun so aus, als wenn sich was zusammenbrauen würde. Aber noch lagen die Wolken ganz fest im Norden.
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Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Sonne in Richtung Artà. Das Landstädtchen liegt im äußersten Nordosten der Insel, von der Wahlfahrtskirche Sant Salvador gekrönt.
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Die Stadt ist umgeben von einigen Bergen. Acht sollen es sein. Der Höchste ist 560 m, der Niedrigste 250 m. Es sind die höchsten Berge im Osten und ein wenig bekomme ich Fernweh nach dem gewaltigen Bergmassiv der 90 km langen Serra de Tramuntana im Westen – immer noch meine Lieblingshimmelsrichtung auf der Insel.
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Hoch oben auf San Salvador von Artà genießt man einen wunderbaren Rundblick. Am Fusse des Stadthügels befindet sich eine weitere Pfarrkirche und viele Zypressen und Mandelbäume setzen grüne Tupfen in das von der Sonne warm angestrahlte Ocker der Mauern.
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Wir fahren weiter Richtung Küste, vorbei an den kleinen Urlaubsort Costa del Canyamel, das von bewaldeten Hügeln umgeben ist und mitten durch den Ort fließt der Torrente del Canyamel. Dieser Urlaubsort ist bei den Schweizern und Österreichern beliebt und hat sich auch erst in den letzten Jahren entwickelt. Was auch wahr zu nehmen ist: klein und fein ist das Örtchen von oben anzusehen. Kein Wunder also, dass ich Costa del Canyamel vorher nicht kannte
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Unsere Straße führt direkt zu Coves d’Artà, den Tropfsteinhöhlen von Artà. Die Treppe zu den Höhlen liegt 50 m über dem Meeresspiegel und bietet einen hervorragenden Blick über die Bucht. Es ist nachzulesen, dass diese Treppe anlässlich eines Besuches für die spanischen Königin Isabell die Zweite erbaut wurde. Wir genießen die pralle Sonne, während die Besucher in der Warteschlange die Höhlen unterhalb der Treppe besteigen. Die Treppe selber dient heute dem Ausgang. Was die Besucher des damaligen Tages noch nicht wissen: dieser hervorragende Blick bleibt ihnen verwert, denn ehe wir uns versehen, hat uns das Unwetter und der peitschende Regen eingeholt.
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Von nun an peitscht der Sturm 24 Stunden über die Insel und der Herbst kommt mit aller Macht. Es bleibt aber weiterhin warm mit 20 Grad und so entscheidet man sich, 1 1/2 Stunden ungeschützt am Strand zu marschieren und dem Wetter zu strotzen …
… ich allerdings ging lieber ein Buch lesen!
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Ein Kommentar
Hammer-schöne Fotos Sabina!!!