Im Nordosten ragen “2 Finger” Mallorcas in das Meer hinein. Die Halbinsel Formentor und die Halbinsel La Victoria. Cap de Formentor ist natürlich eine Touristenattraktion schlechthin. Es ist sehr ratsam, nicht in der Mittagszeit hinzufahren, wenn alle Schaulustigen es auch tun. Solche Aussichten genieße ich gerne fast alleine, was bei Cap de Formentor schwer, aber nicht unmöglich ist. Sie ist eben eine eindrucksvolle Steilküste mit ihrem höchsten Punkt von 384 m über N.N..
Am Mirador del la Nao hat man diesen fantastischen Blick auf die Felsenküste und auch entlang der Landzunge gibt es immer wieder traumhafte Aussichten, bis hoch zum östlichsten Punkt beim Leuchtturm. Nicht zum ersten Mal fahren wir hier lang, sparen uns diesmal das äußerste Ende und auch den weit bekannten Strand Cala Pi. Es ist schon so, dass es sich an dem schönen Badestrand entlang eines Kiefernwäldchens lohnt eine Pause einzulegen, aber wie gesagt: wir meiden die Masse.
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Unser Ziel: Cala Murta. Eine versteckte, aber gut ausgeschilderte Bucht auf der rechten Seite der Landzunge, kurz vor dem Kap und ungefähr auf der Höhe der links liegenden Bucht Cala Figuera. Das Auto muss man stehen lassen und gut 30 Minuten zur Bucht herunter gehen. Einen feinen Sandstrand findet man dort nicht, man genießt aber die Ruhe. Selbst im Hochsommer trifft man dort nicht viele Menschen und wenn, dann ausgerechnet jene, die hier in Deutschland nur unweit meiner Heimatstadt wohnen. Manchmal ist die Welt klein.
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